Senegal
The Global Fund: Hilfe für Afrika Wie die meisten afrikanischen Staaten befindet sich auch Senegal, im Westen des Kontinents gelegen, auf den letzten Rängen des Human Development Indexes, welcher den Entwicklungsstand der einzelnen Länder mißt, indem u. a. Lebenserwartung, Alphabetenquote und reale Kaufkraft verglichen werden. Der 2002 gegründete Global Fund hat es sich nun zur Aufgabe gemacht gegen drei der zerstörrerischten Infektionskrankheiten anzugehen, um den allgemeinen Lebensstandard zu erhöhen: Aids, Malaria und Tuberkulose. Von den weltweit ca. 33 Millionen HIV-Infizierten leben 68 Prozent in Afrika. Der als Pandemie auftretende Virus ist Ursache für die sinkende Lebenserwartung der Bevölkerung und führt zur Verwaisung vieler Kinder, dieser Zustand schwächt die Wirtschaft und führt somit zusätzlich zur Verschlechterung der Lage. Doch nicht nur Aids, sondern auch die als Sumpffieber bekannte Tropenkrankheit Malaria, welche durch Parasiten hervorgerufen wird, stellt Afrika vor eine Herausforderung. Bei geschwächten Patienten oder Kindern führt Malaria häufig zum Tod. Auch die durch Bakterien übertragene Tuberkulose ist weltweit einer der tödlichsten Infektionskrankheiten, obwohl sie durch ein Antibiotikum geheilt werden kann. Alle drei Erkrankungen können sich nur aufgrund der anhaltenden Armut Afrikas ausbreiten und schädigen die Wirtschaftskraft der Staaten, was die weitere Verarmung der Bevölkerung mit sich zieht. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, benötigt Afrika dringend Hilfe. Spenden auch Sie.